Google Ads | So funktioniert Suchmaschinenwerbung

Google als Suchmaschine kennt inzwischen jeder. Die meisten von uns nutzen Google regelmässig, wenn sie nach etwas Bestimmtem im Internet suchen. Beim Suchen ist dir vielleicht schon aufgefallen, dass es bei den Ergebnissen der Suche, also bei den Suchresultaten, kleine Unterschiede gibt in der Darstellung. In dem Artikel erkläre ich dir kurz wie Werbeanzeigen in der Suchmaschine von Google funktionieren und wie du sie für dein Unternehmen einsetzen könntest.

Bezahlte und «organische» Suchresultate

Meist haben die obersten und untersten Suchresultate der Seite ein grünes Kästchen, in dem «Anzeige» steht. Das sind somit Werbeanzeigen, die dir aufgrund deiner Suchbegriffe und ein paar weiteren Faktoren angezeigt werden. Was dort angezeigt wird, ist von dem Werbetreibenden abhängig, mehr dazu aber gleich.

Wenn du selbst bei Google Suchmaschinenwerbung schalten willst, hast du somit die Möglichkeit einzugreifen, was einem Nutzer in den Suchresultaten angezeigt wird. Dies nannte sich bis vor wenigen Wochen noch Google AdWords, inzwischen wurde es in Google Ads umbenannt.
Gleich unter dem Bereich für die bezahlten Anzeigen sind die sogenannten organischen Resultate. Diese können von den Werbetreibenden nicht beeinflusst werden. Ein Komplexer Algorithmus von Google entscheidet, was für den Suchenden am relevantesten sein sollte.

Wie kontrollierst du die Kosten?

Wenn ein Nutzer auf eine Werbeanzeige im obersten Suchergebnisbereich klickt, dann muss der entsprechende Werbetreibende für diesen Klick einen bestimmten Betrag an Google bezahlen. Wie hoch dieser Betrag ist, bestimmt der Wettbewerb für den entsprechenden Suchbegriff. Typischerweise bewegt sich der Betrag pro Klick zwischen 20 Rappen bis 10 Franken. Wenn du selbst Werbung schaltest, kannst du neben deinem Höchstgebot pro Klick auch ein Höchstbetrag pro Tag festlegen, der nicht überschritten wird. So hast du stets die Kontrolle, wieviel du pro Tag maximal ausgibst.

Schlüsselworte werden versteigert

Wenn du im Suchnetzwerk Werbung schalten möchtest, kannst du auf bestimmte Schlüsselwörter bieten. Das heisst, wenn ein Nutzer diese oder ähnliche Worte eingibt, beginnt vollautomatisch und in Sekundenbruchteilen eine Versteigerung unter den Werbetreibenden. Dabei erhält der Höchstbietende den ersten Platz unter den Suchergebnissen, der Nächste den zweiten und so weiter… In der Realität spielen zu diesem Gebot weitere Faktoren eine Rolle, aber für ein grundsätzliches Verständnis soll diese vereinfachte Erklärung ausreichen.

Google Ads vs. Facebook Werbung?

Das Tolle an Werbung in der Suchmaschine ist, dass du Leute erreichst, die bereits nach deiner Lösung oder deinem Angebot suchen. Im Unterschied dazu, wäre Werbung auf Facebook zu nennen: Dort gibst du deine Zielgruppe – also die Empfänger für deiner Werbung – anhand von verschiedenen Kriterien, wie Alter, Wohnort, Interessen etc. ein. Dabei hoffst du, dass zum Beispiel jemand der an Pilates interessiert ist, auch tatsächlich einen neuen Pilatesanbieter sucht. Obwohl dies vermutlich auf nur einen kleinen Teil aller an Pilates interessierten Menschen zutrifft, würde bei Facebook allen die Werbeanzeige ausgespielt.

Deshalb ist Suchmaschinenwerbung so mächtig

Das ist im Suchnetzwerk etwas anders. Hier kannst du zum Beipsiel auf die Schlüsselbegriffe «Pilates buchen Zürich» bieten. So weisst du als Inhaber eines Pilatesstudios in Zürich, dass jemand, der diese Begriffe bei Google eingibt, auch wirklich daran interessiert ist, eine Pilates-Lektion bei dir zu buchen. Am besten funktioniert das natürlich, wenn du gleich eine Onlinebuchung anbieten kannst und der Teilnehmer online zum Beispiel eine Probelektion vereinbaren kann. Genau dies bieten wir unter anderem bei SPORTLOOP an, hier findest du mehr Informationen dazu.

Ausserdem bezahlst du bei Google Ads nur etwas, wenn der Nutzer dein Suchergebnis anklickt. Damit ist die Wahrscheinlichkeit schon sehr hoch, dass der Klicker wirklich dein Angebot buchen möchte und sich die Investition für den Klick letztendlich für dich finanziell auszahlt.

Wo ist der Haken?

Auf der anderen Seite setzt erfolgreiche Suchmaschinenwerbung über Google Ads einiges an Zeitaufwand voraus. Vor allen Dingen, wenn dieses Thema Neuland für dich ist. Google Ads bietet sehr viele Einstellungs- und Optimierungsmöglichkeiten an. Deshalb ist die Bedienung vergleichsweise kompliziert und umfangreich. Hinzu kommt, dass du mit dieser Werbeform auch schnell einiges an Geld „verbrennen“ kannst, wenn du deine Kampagnen nicht gut aufsetzt und betreust.

Interessiert dich dieses Thema?

Für mich stellt sich nun die Frage, ob wir diesem grossen Themenblock „Google Ads“ eine Blogserie widmen sollen, denn letztednlich hängt das von deinem Interesse ab. Möchtest du Beiträge und Tutorials zu diesem Thema oder wirst du Google Ads eher über eine Agentur einrichten lassen bzw. interessiert es dich allenfalls gar nicht? Gibt mir doch kurz ein Feedback, welches Thema dich am meisten interessiert.

Zu welchem Thema wünschst du dir in Zukunft weitere Beiträge?

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In der Zwischenzeit kannst du dir gerne unsere Blogserien zum Thema Facebook Werbung, Google MyBusiness oder E-Mail-Marketing anschauen.

Von |2018-09-06T10:59:10+00:0030. August 2018|Marketing|

Über den Autor:

Mein Name ist Dominique Ernst und ich arbeite als Produktmanager bei SPORLOOP. Ich bin Sportwissenschaftler und Marketingmanager und habe früher nebenberuflich als Fotograf gearbeitet. Ich freue mich in diesem Blog meine Erfahrungen und mein Wissen aus den unterschiedlichen Bereichen weiterzugeben. Ich hoffe meine Beiträge helfen dir weiter!

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